DAS ENSEMBLE DEL ARTE
   
Kulturpreisträger der Stadt Neuburg 2010
Gegründet wurde das Ensemble del Arte Ende 1994 in Neuburg an der Donau. Das Streicherensemble, dessen Mitglieder aus vielen Teilen Bayern stammen, veranstaltet jedes Jahr eine vierteilige Konzertreihe in Neuburg mit Gastdirigenten und -solisten von internationalem Rang aus dem In- und Ausland. Die gegenwärtige Tätigkeit des Ensembles schließt Konzerte in verschiedenen Besetzungen in Deutschland mit ein. Das Repertoire des Ensembles umfasst eine große Bandbreite von Musikstilen, von der Barockzeit bis hin zu zeitgenössischer Musik.







 PRESSESTIMMEN
 

Pressestimmen aus der Konzertsaison 2016 – 2017:

Nach einem Konzert wie aus einem Guss erhielt das Ensemble del Arte vom Publikum im Neuburger Kongregationssaal viel Applaus. Zu Recht: Denn trotz manchmal hohen Tempos gelangen dem Orchester sauberste Intonation, große Wärme in der Tiefe und Brillanz in der Höhe. ... Nach den fetzigen Schlusstakten brandet tosender Beifall auf. Ariel Zuckermann, am Ende schweißgebadet, ist zu jeder zeit Herr der Lage.
Neuburger Rundschau, Oktober 2016

Irakli Tsadaia hat am Samstagabend als Solist wie als Leiter des Ensemble-del-Arte-Oktetts die Zuhörer ... mit dem atemberaubend anspruchsvollen Programm ‚Musik von New York bis Buenos Aires’ begeistert. ... Eine Steigerung nach der Pause scheint da kaum möglich. Doch zumindest nicht weniger mitreißend gelingt Astor Piazzollas ‚Las Cuatro Estaciones Portenas’. .... Mit Elementen aus dem Barock verquickt beginnt der Sommer, in dem Olivia Friemel-Hurley am Klavier neue Akzente ins Konzert bringt. ...Mit Bravorufen bedankt sich das Publikum.
Neuburger Rundschau, November 2016

Mächtiger hat sich das seinen Heimvorteil genießende Ensemble del Arte selten in Szene gesetzt. Frenetischer Jubel galt auch dem Geiger Benjamin Schmid; sein Spiel hatte Überwältigungscharakter
Donaukurier, Januar 2017

Die Beifallsstürme am Samstagabend im Kongregationssaal wollten gar nicht verebben.
Donaukurier, Januar 2017

Ariel Zuckermann, der das Ensemble del Arte mit temperamentvoller Geste anfachte, verstand es, das selten aufgeführte Werk plastisch und spannend zu Gehör zu bringen Zeigte schon hier das prächtig zusammenwirkende Orchester seine spielerischen Qualitäten, so entfalteten sich Spielfreude, technisches Können und hochmusikalisches Einfühlungsvermögen in den beiden folgenden Werken.
Neuburger Rundschau, Januar 2017

Als (Benjamin Schmid) dann auch noch aus dem aberwitzigen schwierigen Solowerken von Eugène Ysaye ein Stück zugab und dies mit so viel Feinsinn und Innigkeit tat, kam man aus dem Staunen nicht heraus. So mitgerissen ist man als Konzertbesucher selten. Als sich zur Geige im abschließenden Doppelkonzert das Klavier (Ariane Häring) gesellte, schien das Hörerglück perfekt. .... Eine Sternstunde der Musik im Neuburger Kongregationssaal.
Neuburger Rundschau, Januar 2017

In einem spannenden Programm stellte das Ensemble del Arte unter der Leitung von Ariel Zuckermann im Neuburger Kongregationssaal die Musik (Carl Philipp Emanuel und Johann Sebastian) Bach nebeneinander, kontrastierte den Sohn mit dem Vater, die große Form mit der kleinen, die Flöte mit dem Cembalo. .... Eigentlich ist es am Cembalo ja gar nicht möglich, den einzelnen Ton im engen Sinne zu formen. Umso höher ist die Kunst Shalev Ad-Els zu schätzen, das Instrument zu solch virtuoser Lebendigkeit zu erwecken, wie es ihm ... gelang. ..... Noch recht nah am Barock atmet das Werk doch schon den neuen Klang seiner Zeit in deutlich ausgeprägter Dynamik und kontrastreicher Emotionalität, die Ariel Zuckermanns Flöte in durchwegs emphatischer Intensität vor dem Hintergrund eines passagengenau agierenden Ensembles genussvoll auslotete.
Neuburger Rundschau März 2017

(Ketevan Kemoklidzes)überaus warmer, lebendiger Mezzosopran verströmte stets authentisches Gefühl und zeugte von hoher Anteilnahme und einer starken Persönlichkeit. Volumen, Glanz und fein schattierte Farbe standen Kemoklidze ebenso zur Verfügung wie samtig weiche Modulation und wohl balancierte Frische.
Neuburger Rundschau, April 2017

Die empathische, ohne Selbstverleugnung dienliche Begleitung Olivia Friemels am Flügel unterstützte und ergänzte mit sublimem Anschlag in fein tarierter Balance den sprudelnden Zauber der Stimme (Kemoklidzes).
Neuburger Rundschau, April 2017

Der 33-jährige Moskauer (Alexander Buzlov) gab die Solostimme mehr Fluss als Biss und sorgte mit geläufiger Melodiosität für eine überaus reizvolle Spannung zwischen Temperament und Innigkeit. Vom Orchester mitsamt wohl disponierten und organisch passgenau integrierten Bläsern makellos unterstützt, ließ Buzlov das Cello förmlich durch den Saal schweben.
Neuburger Rundschau, Mai 2017